Der Ablauf einer Ballonfahrt


Kurzübersicht:
- gemeinsames Aufrüsten des Ballons
- 1 - 1,5 Stunden Ballonfahrt
- gemeinsames Abrüsten des Ballons
- Ballonfahrertaufe mit Sekt und Urkunde
- Rückfahrt zum Ausgangspunkt
   =    zusammen ist man ca. 4 Stunden unterwegs








Jahreszeit:
Wir führen das ganze Jahr über Ballonfahrten durch
- somit hat man auch die Möglichkeit eine verschneite Winterlandschaft von oben
  zu erleben
-
jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz - ob im Frühjahr das erste Grün entdecken -
  eine typische Sommerfahrt bei 25°
- die Färbung der Blätter im Herbst oder halt eben im
  Winter die Welt aus einer neuen Perspektive kennen lernen



Zeitpunkt:
- bei einer Abend-Fahrt treffen wir uns ca. 2,5 Stunden vor Sonnenuntergang
- bei einer Morgen-Fahrt ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang
- im Winter bei geringer/keiner Thermik kann man zu jeder Tageszeit starten




Startplätze:

Ballonfahren ab Lienen / Lengerich:
  Unser Heim-Startplatz befindet sich direkt bei uns zu Hause - die Wiese neben unserem Hof
  in Höste zwischen Lienen und Lengerich - zwischen Münster und Osnabrück - wenn man
  hier startet hat man einen traumhaften Blick über den Teutoburger-Wald, das Münster-
  und Osnabrücker-Land.


Ballonfahren ab Osnabrück:
  wir starten auch von verschiedenen Plätzen in Osnabrück, wie z.B. vom Flugplatz
  Atterheide. Je nach Windsituation wählt der Pilot den geeigneten Startplatz aus.








Aufrüsten:
Vor dem Vergnügen steht die Arbeit - der Ballon muss aufgerüstet werden - dabei helfen alle mit so gut sie können - die Ausrüstung muss vom Anhänger abgeladen werden - der Korb wird aufgerüstet und mit dem Equipment wie Höhenmesser, Variometer, GPS und Funkgerät ausgestattet - danach bekommen die Mitfahrer eine Einweisung damit sie wissen was sie weiter erwartet und wie man sich in verschiedenen Situationen verhält - nun wird der Korb auf die Seite gelegt und an die Ballonhülle angeschlossen die dann aus dem Packsack gezogern und ausgebreitet werden kann - 2 Helfer halten die Hülle vorn auf damit ein Ventilator diese mit kalter Luft füllen kann - hinten wird die Hülle mit der Topleine in Richtung gehalten - jetzt wird mit Hilfe des Brenners die kalte Luft in der Hülle erwärmt die dadurch Tragkraft entwickelt und den Ballon aufrichtet - nun dürfen auch die Mitfahrer in den Korb steigen - wenn jeder seinen Platz gefunden hat und bereit ist geht die Reise los.





Die Fahrt:
Nun kann man wirklich entspannen und die neuen Eindrücke auf sich wirken lassen - den Alltag vergessen und die himmlische Ruhe geniessen die nur noch ab und zu durch das Fauchen des Brenners unterbrochen wird
- die Fahrt-Zeit beträgt ca. 1 - 1,5 Stunden
- die Fahrt-Richtung und Geschwindigkeit bestimmt allein der Wind
- die Fahrt-Höhe liegt zwischen 150m und 3.000m und wird von der Luftraumstruktur wie
  z.B. eins Flughafens beeinflusst






Landung:
Nach ca. 1 Stunde fängt der Pilot langsam an in der vorrausliegenden Landschaft einen Platz zu erspähen auf dem er den Ballon sicher landen kann und der Verfolger auch eine geeignete Zufahrt findet um die Ausrüstung unkompliziert abzutransportieren - je nach dem wie die Wiesen und Felder bestellt sind dauert es mal etwas länger einen idealen Landeplatz zu finden - da man in den seltensten Fällen eine schöne grüne kurz-gemähte Wiese findet ist festes Schuhwerk unbedingt erforderlich -
- je nach Windgeschwindigkeit fällt die Landung in unterschiedlichen Arten aus - der Pilot
  gibt dazu Anweisungen und erklärt wie man sich verhält um eine sichere Landung zu
  gewähren






Abrüsten:
Nach der Landung muss wieder gearbeitet werden um den Ballon abzurüsten und auf dem Anhänger zu verstauen - der Pilot öffnet ein Ventil um die
Luft
aus dem Ballon entweichen zu lassen - die Helfer ziehen ander Topleine damit die Hülle in der passenden Richtung zu Boden kommt - jetzt wird die restliche Luft aus der Hülle gedrückt um sie mit vereinten Kräften wieder im Packsack zu verstauen  - der Korb wird abgerüstet und alles wird auf dem Anhänger verstaut - wenn man das einmal mitgemacht hat weiss man wieso man auch von Ballonsport spricht





Ballonfahrertaufe:
Traditionell findet nun die Ballonfahrertaufe statt - dabei werden alle, die das erste mal Ballon gefahren sind, mit Erde, Feuer und Sekt in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben - man bekommt einen Adelstitel der auf einer Urkunde niedergeschrieben ist - jetzt gibt es was zu trinken und man hat die Gelegenheit das Erlebte in gemeinsamer Runde Revue passieren zu lassen - die Ballonfahrertaufe gehört einfach dazu und rundet das Erlebnis ab.





Rücktransfer:
Zum Schluss "machen wir uns vom Acker" - jetzt lassen wir natürlich niemanden dort einsam stehen sondern wir fahren alle gemeinsam im Verfolgerfahrzeug zum Treffpunkt zurück.